Veranstaltungshinweis:

Aus gegebener sicherheitspolitischer Aktualität heraus, haben wir uns entschlossen, das Thema „Afghanistan“ in unser Vortragsprogramm aufzunehmen.

Hierzu haben wir, wie schon im Jahre 2005 zum Thema Irak, den bekannten deutschen Korrespondenten für die Zeitschriften „Stern“, „Die Zeit“ und „Geo“ in Kabul, Christoph Reuter, wieder zu einem Vortrag beim Deutsch-Israelischen Freundeskreis eingeladen. Er wird am
 

Dienstag, 16. März 2010

19.00 Uhr

im Foyer des Landratsamtes Karlsruhe über das Thema:


“Wie geht es weiter in Afghanistan ?“

sprechen.


Christoph Reuter, uns noch durch seinen spannenden Vortrag über Irak bekannt, lebt jetzt schon seit 2 Jahren in Kabul. Er berichtet im „Stern“ über Land und Leute und das wirkliche Leben der Menschen dort. Angetan mit der Kleidung der Einheimischen und durch seine fundierten Kenntnisse, - ein Studium der Islamwissenschaften und fließende Sprachkenntnisse u. a. in arabisch -, gilt er als Insider, was die Stimmungen der Einheimischen und die Lebensgewohnheiten der unterschiedlichsten ethnischen Bevölkerungsgruppen, einschließlich der Taliban, betrifft.
Er sagt: „nur wer die lange unheilvolle Vorgeschichte und die Mechanismen der dortigen Politik begreift und versteht, und persönliche Freundschaften und Kontakte auch mit den einfachen Menschen dort hat, kann sich eine glaubwürdige Meinung bilden“.

Seit 2007 ist der vielseitige Journalist, Preisträger und Herausgeber von 3 Büchern als Ausbilder von Berichterstattern vor allem im Irak und, und seit November 2008, auch in Afghanistan tätig.

Wir würden uns freuen, Sie, Ihre Bekannten und Freunde wieder so zahlreich bei uns begrüßen zu dürfen.


Die Veranstaltung ist im Foyer des Landratsamtes Karlsruhe, Beiertheimer Allee 2, 76137 Karlsruhe
Straßenbahnhaltestelle: Ettlinger Tor
Kostenlose Parkmöglichkeit: in der Tiefgarage des Landratsamtsgebäudes
Öffnung: eine halbe Stunde vor Beginn



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Bericht zur Jahreshauptversammlung des
Deutsch-Israelischen
Freundeskreises 2008/2009


                                                                                     Karlsruhe, den 13.01.2010

Im Berichtzeitraum 2008/ 2009 hatte der Deutsch-Israelische Freundeskreis seine Mitglieder, Bekannten und Freunde zu 12 Veranstaltungen ins Foyer des Landratsamtes Karlsruhe eingeladen. In der Regel waren die Veranstaltungen mit 150-200 Gästen gut besucht. Außerdem fanden im Berichtzeitraum zwei Gemeinschaftsveranstaltungen mit jeweils einem repräsentativen Empfang durch Landrat Dr. Schnaudigel, den Spitzen der Verwaltung und Vertretern des Kreistages statt; am 07.10.2008 mit dem ehemaligen Finanzminister Prof. Dr. Manfred Lahnstein und am 13. Oktober 2009 mit der Präsidentin des Zentralrats der Juden, Frau Dr. Charlotte Knobloch.

Sehr bewährt hat sich im Berichtszeitraum die informelle und organisatorische Zusammenarbeit mit der „Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Karlsruhe“ und dem Vereins „Gegen Vergessen – für Demokratie“.

Mit der Einrichtung einer Homepage unter www.difk.org. konnte eine größere Öffentlichkeit über die aktuellen Veranstaltungstermine des Deutsch-Israelischen Freundeskreises erreicht werden. Daneben wurde auch ein Pressespiegel mit aktuellen israelischen Tagesnachrichten in deutscher, englischer und hebräischer Sprache eingerichtet.

Während der schweren Zeit des Gaza-Krieges im Frühjahr 2009 und der gefährlichen Lage durch Raketenangriffe in unsere Partnerregion Sha´ar Hanegev hat der Deutsch-Israelische Freundeskreis über das Internet seine Verbundenheit und sein Verständnis mit den dortigen Bewohnern zum Ausdruck gebracht. Unsere israelischen Freunde haben die empfangenen Briefe und Solidaritätsbekundungen in ihre Homepage gestellt und so einer breiten israelischen Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

In der Homepage des Deutsch-Israelischen Freundeskreises wird auf die Zielsetzung und das Selbstverständnis des Vereins hingewiesen und um Mitglieder geworben. (Jahresbeitrag 40,-€, für Schüler, Studenten und Auszubildende 20.-€).

Besondere Anerkennung zollt der Verein der unterstützenden Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Karlsruhe. Im Rahmen der Landkreis-Partnerschaft mit der israelischen Region Sha´ar Hanegev hat das Landratsamt Karlsruhe das Projekt „Wald der Freundschaft“, initiiert, mit dem Ziel, die ´Wüste zu begrünen und der globalen Klimaerwärmung` entgegenzutreten. Mit der Pflanzung von über 100 Bäumen, (Spende von 10,- € pro Baum), hat der Deutsch-Israelische Freundeskreis dieses Projekt tatkräftig unterstützt.

Eine weitere Aktivität des Vereins ist die Initiative zur Förderung des Caritas „Baby-Hospital“ in Bethlehem-Westbank. Hier am Geburtsort Christi ist die Kinder-sterblichkeit, die soziale Rückständigkeit, sowie die mangelnde Gesundheitspflege besonders groß, betonte der Erste Vorsitzende, Botschaftsrat a. D. Gerhard Holler.

Auch im neuen Jahr wird der Freundeskreis seinen Mitgliedern und Freunden politisch und kulturell ausgewogene Veranstaltungen mit namhaften Referenten anbieten.

Für die erste Veranstaltung im Jahr 2010 konnte am 26.01.2010, anlässlich des 65. Jahrestags der Befreiung des KZ Auschwitz am 27.01.1945, der namhafte Historiker Prof. Dr. Eberhard Jäckel mit dem Vortrag „Hitler und der Holokaust“ gewonnen werden.

Im Anschluss an den Jahresbericht wurde der Prüfungsbericht und die Bestätigung der einwandfreien Kassenführung durch die Kassen-Revisoren Frau Giraud und Herrn Schütz vorgetragen. Der Erste Vorsitzende bedankt sich bei diesen für ihre gute Arbeit. Abschließend sprach der Erste Vorsitzende dem Schatzmeister, Oberstudiendirektor Horst Merkel und Geschäftsführerin, Frau Herb, seinen Dank für ihre umfangreiche und einwandfreie Mitarbeit aus. Zum Abschluss der Mitgliederversammlung bedankt sich der gesamte Vorstand des Deutsch-Israelischen Freundeskreises bei allen Mitgliedern für die Anerkennung seiner Arbeit in den Jahren 2008/2009.


i. A.
Gerhard Holler
Erster Vorsitzender









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